PCO Syndrom,leider sehr unbekannt...

Viele Leute haben Übergewicht und man weiss nicht immer woran es liegt, nicht jeder ist zu dick nur weil er zuviel isst...

12. Oktober 2008
PCO Syndrom,leider sehr unbekannt...

viele Leute haben Übergewicht und man weiss nicht immer woran es liegt,nicht jeder ist zu dick nur weil er zuviel isst oder zuwenig sport treibt!!
Das PCO Syndrom ist auch eine krankheit nur sind viele ärzte gar nicht in der lage diese krankheit zu erkennen weil sie realativ neu erforscht ist und somit nur ärzte damit vertraut sind die sich fortbilden!!
Das PCO Syndrom ist eine insolinrezistenz,das heisst der körper kann keine fettzellen abbauen und somit ist jede diät von anfang an zum scheitern verurteilt!
man kann diese krankheit mit medikamenten behandeln,nur haben die in der regel ziemlich viele nebenwirkungen!
PCO erkrankte sind überwiegend frauen mit übergwicht und unerfüllten kinderwunsch!
war bei 8 verschiedenen ärzten und nur der letzte hat diese krankheit erkannt!
eigentlich echt traurig das sowas immer wieder vorkommt!
12. Oktober 2008
hm...

...wofür steht denn PCO?

Danke und Grüße
Stray
12. Oktober 2008
PCO

SymptomePeriodenstörung (A-/ Oligomenorrhoe)
vermehrte Behaarung nach dem männlichen Verteilungsmuster (Hirsutismus)
Akne
Haarausfall (Alopezie)
erhöhte männliche Geschlechtshormone im Blut (Hyperandrogenämie)
polyzystische Ovarien

sowie:

unerfüllter Kinderwunsch/ Infertilität
Übergewicht/ Adipositas
Insulinresistenz/ Acanthosis nigricans
Metabolisches Syndrom


Hormonstörungen beim PCOS

Obwohl die Erstbeschreibung dieses Krankheitsbildes in das Jahr 1721 zurückreicht, sind die zu Grunde liegenden Ursachen bis heute unklar. Ein Zusammenspiel von genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen wird angenommen, wobei bisher kein Schlüsselmechanismus gefunden werden konnte, der die Pathogenese des PCOS bis ins Detail erklären kann. Bis dato gesichert scheint, dass sich in der Entwicklung des PCOS mehrere endokrinologische Störungen in einem circulus vitiosus verstärken. PCOS-Patientinnen weisen typischerweise eine Verschiebung des Verhältnisses von Luteinisierendem Hormon (LH) zu Follikel-stimullierendem Hormon (FSH) auf. Dieser erhöhte LH/FSH Quotient resultiert sowohl aus einer erhöhten LH-Puls-Frequenz, als auch aus einer erhöhten LH-Puls-Amplitude. Der erhöhte LH-Spiegel fördert die Steroidbiosynthese in den ovariellen Thekazellen. Die vermehrt sezernierten Androgene werden zum Teil im Fettgewebe durch Aromatisierung in Östrogene umgewandelt, die durch ihre azyklische Bildung und Ausschüttung zu einer gesteigerten hypophysären LH-Sekretion führen und so den bestehenden Mechanismus erhalten. Studien beschreiben zudem ein gestörtes negatives Feedback der hypophysären LH-Sekretion auf die Hyperandrogenämie. In der Nebenniere kommt es ebenfalls zu einer gesteigerten Androgensynthese. Als weiterer Mechanismus in der Entstehung der Hyperandrogenämie beim PCOS ist die verminderte Bildung des Sex-hormon-binding Globulin (SHBG) in der Leber zu nennen, die zu einer Erhöhung biologische aktiver Androgene führt.


Insulinresistenz und Adipositas beim PCOS

Die Insulinresistenz des PCOS führt kompensatorisch zu einer vermehrten Insulinfreisetzung. Die so entstehende Hyperinsulinämie verstärkt die vorbestehende Hyperandrogenämie, einerseits durch direkte Steigerung der ovariellen Androgenproduktion, andererseits durch vermehrte hypophysären LH-Freisetzung die am Ovar ebenfalls zu einer gesteigerten Hormonproduktion führt.

Insulin hemmt zudem die Bildung des Bindungsproteins SHBG in der Leber und stimuliert an der Nebenniere eine zusätzliche Bildung männlicher Geschlechtshormone.

Bei PCOS-Patientinnen scheinen nicht nur die absolute Menge zugeführter Kalorien, sondern die Zusammensetzung der Nahrung, körperliche Aktivität und insbesondere genetische Faktoren die Adipositas zu beeinflussen. Eine Studie von Wright et. al. (2004) zeigte, dass normalgewichtige Frauen mit PCOS im Mittel weniger Kalorien zu sich nahmen als normalgewichtige Frauen ohne PCOS. Ein Vergleich unterschiedlicher PCOS-Populationen ergab, dass die Prävalenz einer Adipositas in Italien unter PCOS-Frauen niedriger ist als in den Vereinigten Staaten, obwohl die Gesamtmenge an zugeführten Kalorien sich nicht signifikant unterschied (Carmina et. al. 2003). Die Ernährung unterschied sich lediglich in dem höheren Anteil gesättigter Fettsäuren bei den amerikanischen Patientinnen.


Genetik

Obwohl die Erkrankung schon seit dem 18. Jahrhundert bekannt ist, sind die Ursachen des PCOS weiterhin ungeklärt. Es gibt Hinweise auf eine genetische Komponente, da familiäre Häufungen beobachtet werden. So haben Töchter gehäuft Mütter oder Schwestern mit PCOS oder Väter und Brüder mit frühzeitige einsetzender androgenetischer Alopezie.

Ethnische Unterschiede im klinischen Erscheinungsbild geben ebenfalls Hinweise auf einen genetischen Hintergrund des PCOS. Die Heterogenität des Krankheitsbildes mit verschiedenen klinischen Ausprägungen, die unterschiedlichen Definitionen, das Fehlen eines klar definierten männlichen Phänotyps und der offensichtlich komplexe Vererbungsmechanismus erschweren die Identifizierung der an der Entstehung des PCOS beteiligten Gene. Zudem stehen keine geeigneten Tiermodelle zur Verfügung, die zur Untersuchung genetischer Aspekte dieser Erkrankung herangezogen werden können.

Wenngleich das PCOS eine familiäre Häufung zeigt, mangelt es aufgrund der dargestellten Probleme bislang an Kopplungsanalysen. Auf der Suche nach möglichen Kandidatengenen werden zur Zeit folgende Systeme untersucht: Die Signalkaskade des Insulins (Insulin-Rezeptor-Substrat-1 und -2, Insulin-Rezeptor, Insulin-Promotor), Einflussfaktoren der Insulinresistenz (PPARg, PON1), der Fettstoffwechsel/ Ernährung (Leptin, Ghrelin, Adiponectin, GNAS1), Nebennierenenzyme (CYP 11a, 3ß-HSD Typ 1 und 2, 17ß-HSD), das Ovar beeinflussende Faktoren (Inhibin, Follistatin, IGF1, IGF2) und andere (Calpain 10, IL6, TNFα).



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13. Oktober 2008

Gehört habe ich davon schon!
Doch weiss der Geier warum....eingelesen in das Thema noch nicht!

Ist es mir aber durchaus wert!
Danke für den Hinweis.

Grüsse schicke...
13. Oktober 2008
BlondesGift85

ich Gaby habe auch das PCO Syndrom, hat man vor 2 Jahren festgestellt. Ich habe jetzt aber nicht gewust das das auch was mit meinen Körpergewischt zu tun hat. Hab mich bloß immer gewundert, das ich zwar nicht übermäßig esse, das auch auf süßes bezogen. Aber trotzdem immer etwas zu nehmen. Das ist frustrierend.
Außer in meinen Schwangerschaften, da war das ganz anderes. Da hab ich abgenommen, aber meine Kinder haben sich aber gut entwickelt.
Ach Diäten waren meist auch ein Flopp. Ich hab es jetzt alleine geschat 10kg abzunehmen.

Was kann ich tun. Hast du Erfahrungen. Kannst du mir Tipps geben?

LG Gaby
13. Oktober 2008

Mooooooment mal bitte....

PCO ist ein Überbegriff für insgesamt 4 krankheitsbilder. nicht für ein syndrom mit x gleichzeitig auftretenden symptomen...

das mit dem übergewicht stimmt so auch nicht ganz. die medizin hat eine relative häufung von adipositas unter PCo festgestellt, aber nicht die behauptung aufgestellt, dass jede frau mit pco verdammt ist dick zu sein.

zudem lässt sich pco durch eine hormintherapie regulieren, dann klappts auch mit dem abnehmen.

also: PCO heißt nicht gleich unabwendbare adipositas..
13. Oktober 2008

Achso, ich hab mich schon gewundert, das mit der Hormontherapie ist aber nur wichtig, wenn man Kinder haben will oder es nicht klappt. Ich hab 2 Kinder bekomme auch keine mehr. Halso ist das mit den Hormonen nicht mehr so wichtig. Zumal ich ich es auch versucht habe. Die Hormone haben auch angeschlagen, aber meine Lust auf SEX hat abgenommen *gr3* , also hab ich mit meiner Frauenärtzin geredet udnwir haben die Tabletten abgesetzt *zwinker*

Hab mich schon gewundert, das mir dazu keiner was gesagt hat. Also ist das zwar ein neben effekt, aber helfen tut nur FDH. Also bleiben wir bei unseren Programm und dann wird das schon *smile*

LG Gaby
13. Oktober 2008
hm...

...aber vielleicht sollte man, wenn man das eine oder andere bei sich beobachtet, seinen Arzt mal anstubbsen, das zu untersuchen.

Ich glaube zwar nicht, dass es bei mir die Ursache ist (da ich nicht übermäßig viel, aber doch falsch esse...), aber fragen kann ich meine Frau Dr. ja mal... immerhin baue ich gerne Muskeln auf wie ein Mann ;-))

Im Ernst, ich muss mir das alles noch mal in Ruhe durchlesen und vor allem übersetzen... werde mich mal an den Netdoktor wenden...

so long
Stray
14. Oktober 2008
so wollte ich das auch nicht sagen...

ich meinte eigentlich nur das es viele mit dem pco gibt,die dann auch übergewicht haben und nur hormone helfen nicht immer und schon gar nicht beim abnehmen!
Die meisten medikamente haben einige nebenwirkung die nicht ganz so nett sind!
zb:
-weniger lust zum sex
-trockenheit der schleimhäute
-übelkeit
-verlangsamte reaktionsfähigkeit
-schwindel
-übelkeit

so ganz einfach mit nehm mal ein paar tabletten ist das nicht,zumindest nicht bei jedem!

Das pco syndrom ist halt sehr vielseitig,macht sich bei einem mehr bemerkbar und beim anderen weniger und mittlerweile auch verschiedene therapie möglichkeiten aber es kann ja auch nicht der sinn des lebends sein,täglich 3X 2-3 tabletten zu nehmen,wöchentlich arztbesuche,Blutabnahmen und ähnliches!

ich wollte die leute hier einfach nicht mit zuviel input auf einmal belagern!es sollte jedeglich ein kleiner einblick sein;-)
14. Oktober 2008

tja, wenn man krank ist muss man sich behandeln lassen.

will man diese strapazen nicht auf sich nehmen, dann bleibt man halt krank und schneidet sich ins eigene fleisch. das hat nix mit dem sinn des lebens zu tun. was macht schon sinn???

und wenn du nur nen einblick geben wolltest, was soll dann dieser thread. es gibt hunderte krankheiten die übergewicht nach sich ziehen können.

diabetes, morbus cushing, meulengracht ect ect... wollen wir jetzt für jede krankheit nen eigenen thread eröffnen???

deine indirekte aussage war, dass PCO schuld an deinem übergewicht ist und du deshalb nicht abnehmen kannst.

tut mir ja auch leid, aber was möchtest du mit diesem thread erreichen? mitleid???

nimm dein schicksal hin wie es ist und versuch das beste draus zu machen.
14. Oktober 2008

ich vermute Sie wollte auch darauf aufmerksam machen, dass es so eine Krankheit überhaupt gibt.

Ich selbst hab MS und das wurde erst beim 8. Arzt diagonstiziert. Das alles zu erklären wäre zu umfassend, aber wenn es nach den anderen sieben anderen Ärzten gegangen wäre, würde ich zwar heute keine Plomben mehr in den Zähnen haben und dazu Einlagen in den Schuhen, usw. - nur vermutlich auch im Rollstuhl sitzen, weil die Herrschaften einfach keine Lust hatten, sich intensiver mit mir zu beschäftigen.

Heutzutage ist man als Patient nur eine Nummer - wenn man selbst nicht weiß, in welche Richtung die Krankheit geht, bekommt erst mal eine AU und dann "sehen wir weiter".

Ich finds gut, dass hin und wieder manche seine Erfahrungen hier schildert und erläutert, auf welche Weise er von seiner Krankheit erfahren hat bzw. welche Sympthome damit verbunden sind.
14. Oktober 2008
Es heisst doch,pco leider,sehr unbekannt...

1:ich wollte kein mitleid erregen!!!
2:ich geben nichts und niemanden schuld an übergewicht!!
3:es ist keine krankheit an der man stirbt oder so,man kann doch gut damit leben und es es schwrängt ein nicht grossartig ein!
4:wollte damit erreichen,das gerade das pco sehr unbekannt ist und damit aufmerksam mich!
damit wollte ich nicht auf mich aufmerksam machen sondern es nur sagen für leute dich sich dafür interessieren!!
5:ich lebe damit und komme damit klar!
abnehmen ist auch mit dem pco möglich,ist es nur etwas schwerer als normal und tabletten und hormone helfen nicht beim abnehmen!Beim Pco syndrom nimmt man einfach nur leichter zu,das heisst nicht das es daran schuld ist!

Habe dieses thema einfach eröffnet um zu zeigen das es das gibt und das nicht jeder arzt es auch festellen kann und das ist in der heutigen zeit einfach traurig ist das man zu vielen ärzten gehen muss um eine richtige diagnose zu bekommen!!

Viele leute gehen zu ein,zwei ärzten und verlassen sich auf ihr wort und das ist nicht immer das richtige!

Hoffe einfach für andere Patienten das sie schneller an den richtigen arzt kommen und das es nicht erst jahre dauert bis es erkannt wird!
Denn umso länge keine diagnose steht umso länge dauert auch die behandlung!
14. Oktober 2008
hm...

...richtig, wenn man krank wird, muss und vor allem will man etwas dagegen tun.
Leider ist es doch oft so, dass man selbst merkt, dass etwas nicht stimmt, und Ärzte einem sagen, man sei kerngesund...

Und warum soll man denn nicht einmal Ideen sammeln, in sich hineinhören, aufmerksam sein und den Arzt ansprechen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ärzte sehr froh sind, wenn ihre Patienten sich mit ihrem Körper beschäftigen und ihnen Hinweise und Anregungen geben.
Der Arzt kann nicht fühlen, was in dem Körper eines anderen Menschen passiert.

Ich habe diesen Thread auch als Info gesehen.
Es gibt so vieles, das man nicht kennt, warum kann man dann nicht darauf aufmerksam machen?
Gejammert hat hier niemand.
Leider aber wurde geschossen.

Aus meiner Sicht sind Beiträge, die sagen "stell dich halt nicht so an" hier fehl am Platz, denn bisher habe ich genau diese Gruppe für eine gehalten, in der man sich unterstützt.
Und ich finde, das sollte auch weiterhin über den Tellerrand des Abnehmens hinausgehen.

Stray
25. Oktober 2008

Also ich bin auch vom PCOS betroffen (zum ersten Mal 2003) diagnostiziert und musste zu zig Ärzten rennen, um mal jemanden zu finden, der sich damit auskennt...
Ich habe schon immer sehr schnell zugenommen (vor 2 Jahren dann 20 Kg innerhalb von 6 Monaten bei einer Ernährung von 400-800 Kcal/Tag) und hatte auch sehr oft gelesen, dass das eine Nebenerscheinung des PCOS sein kann...ich bin zu mehreren "Spezialisten" an verschiedenen (Uni-)Kliniken und auch zu mehreren niedergelassenen Endokrinologen und Gynäkologen gefahren - in der Hoffnung, dort Hilfe zu bekommen. Leider wurde ich immer nur belächelt und nicht ernst genommen.

Im Mai diesen Jahres hatte ich nun einige Termine im Endokrinologikum Hamburg, bei denen u.a. auch eine leichte Insulinresistenz festgestellt wurde. Seitdem bekomme ich Metformin und habe nun schon 11,6 Kg von den 20, die ich zugenommen hatte, wieder abgenommen (davor ging nichts - ich konnte wochenlang fasten und es hat nichts geändert). Seitdem ich das Medikament nehme, kann ich mehr als das Doppelte von dem essen, was ich davor gegessen habe und nehme ab... Aber das ist natürlich auch bei jedem anders und es ist auch mit Insulinresistenz manchmal möglich, abzunehmen, etc.

Was ich damit sagen möchte, ist einfach, dass sich sowas bei jedem anders auswirkt und die Diagnose zu haben nicht gleich bedeutet, dass einem auch geholfen ist/wird...aber eine Blutabnahme ist ja nun kein riesen Eingriff und man kann sich ja mal darauf untersuchen lassen =)

Mehr zu PCO Syndrom,leider sehr unbekannt...


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